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Was zeigt sich am Human-Design-Himmel?

Tendenzen im Juni 2016

Vorbemerkung:

Da die Human-Design-Körpergrafik für jeden beliebigen Zeitpunkt erstellt werden kann, lassen sich auch aktuelle Tendenzen daraus ablesen. In dieser Vorschau geht es also um die Frage, welche Mittel und Kräfte die Zeitqualität uns allen zur Verfügung stellt und wie diese im Alltag am besten genutzt werden können.

Generell gilt: Wie sehr die einzelnen Aussagen für jeden Einzelnen spürbar werden, hängt von der persönlichen Grundausstattung ab, die sich in der individuellen Human-Design-Grafik zeigt.

Und noch etwas:
Ich versuche zwar, diese Vorschauen so zu schreiben, dass sie möglichst auch ohne Human-Design-Kenntnisse verständlich sind. Für diejenigen, die es interessiert, gebe ich aber dennoch an, worauf sich meine Aussagen beziehen (Tore, Kanäle, Planeten etc.). Das heißt: Wen das nicht interessiert, der möge bitte über diese Angaben hinweglesen! Danke.
 

Chart vom 1. Juni 2016, 00:00 Uhr MEZS

Chart vom 1. Juni 2016, 00:00 Uhr MEZS

Auf den ersten Blick sieht es so aus, als würde der Druck zu denken, der uns nun schon seit Mitte März begleitet, im Juni eine Pause machen. Schaut man jedoch genauer, ist es eher eine Verlagerung.

Die erste Juniwoche ist – wie schon die letzten zweieinhalb Monate – noch stark geprägt von diesem Druck zu denken, genauer gesagt: zur Sinnfindung. Was ist der größere Zusammenhang in all dem, was wir erleben? lautet die Frage, die so ziemlich alle beschäftigen dürfte (Kanal 64-47, Abstraktion). Der Druck als solcher könnte danach aber für manche Menschen nachlassen bzw. nur noch gelegentlich spürbar sein – dafür jedoch möglicherweise umso heftiger. Denn am 8. Juni wechseln die Mondknoten ihre Position: Sie hatten seit Ende Januar für eine Betonung des Nachdenkens sowie der Emotionalität gesorgt; jetzt am 8. Juni wechseln sie völlig in den mentalen Bereich und treffen dort auf Jupiter bzw. Neptun (in Tor 64, „Vor der Vollendung“ /Verwirrung, und Tor 63, „Nach der Vollendung“ /Zweifel). D.h. die Konzentration auf das Mentale nimmt sogar noch zu! Denn den ganzen restlichen Monat über bestehen damit gleich jeweils zwei Aktivierungen in diesen beiden Toren im Kopfzentrum (dem Zentrum des Drucks zu denken). Dadurch, dass ab 9. Juni aber nicht mehr der ganze Kanal 64-47 aktiviert ist, dürfte das jedoch nicht für alle Menschen dauernd zu spüren sein: Diejenigen, die von Haus aus einen offenen Verstand (ein offenes Ajna-Zentrum) haben (und weder Tor 47 noch Tor 4 in ihrem Geburtschart), können in der 2. bis 4. Juniwoche immer wieder so etwas wie eine Pause in diesem Denk-Prozess erleben – vorausgesetzt, sie sind für sich allein! Je nach Umgebung oder je nach Gegenüber kommen die Fragen dann doch.

Sinnsuche und Hinterfragen

Also: Die Frage nach dem Sinn - und das Hinterfragen von allem auf seine Zukunftsträchtigkeit hin – wird auch im Juni sehr viele Gemüter beschäftigen. „Verwirrung“ und „Zweifel“ sind die Stichworte. „Verwirrung“ (Tor 64) heißt: Unendlich viele Eindrücke, die es eigentlich zu sortieren und in einen Sinnzusammenhang zu bringen gilt – Frage: wo ist der rote Faden? Und „Zweifel“ heißt: Alles hinterfragen, ob es auch logisch ist. Dieses Fragen nach dem Sinn wird uns zwar letztendlich auch weiterbringen und wird unseren Horizont erweitern (Jupiter), aber die Fragerei, das Hinterfragen, kann auch ganz schön diffus und undurchsichtig sein (Neptun). Kurzum: Wenn alles hinterfragt wird, das bisher Gültigkeit hatte, kann das zu allgemeiner Verunsicherung führen – zumal ja dem Verstand und der Rationalität in unserer Gesellschaft ein hoher Stellenwert zugemessen wird. Man will sich ja auf das, was bisher „vernünftig“ war, verlassen können. Wenn dann da nichts mehr einfach so gilt, könnte so mancher das Gefühl haben, es werde ihm der Boden weggezogen. Anders gesagt: Wir werden sozusagen den ganzen Frühling und Sommer hindurch mental ganz schön durchgepustet, bzw. pusten uns selber durch!

Loslassen

Dazu passt, dass Uranus in Tor 42 steht und damit alles das stark unterstützt, was mit Beenden und Loslassen zu tun hat. Aufräumarbeiten, Ausmisten, Abschließen von allem, was sich überlebt hat. Uranus ist der Planet, der für Plötzliches, für Überraschungen und Umwälzungen steht, d.h. die Beendigungsprozesse können jetzt auch unerwartete Wendungen nehmen. Zusammen mit Pluto (dem Planeten der Transformation) in Tor 54, dem Ehrgeiz bzw. dem Drang weiterzukommen, ergibt sich das Bild, dass jetzt in diesen Frühjahr- und Sommermonaten eine gute Zeit ist, um Altes loszulassen, im Denken und sonst im Leben, damit schließlich etwas Neues, eine neue Phase beginnen kann.

Die aktuelle Fragestellung könnte also auch lauten: Was in meinem Leben ist noch sinnvoll, was ist zukunftsträchtig, und was gilt es loszulassen?

Ausrichtung aus dem Bauch

Ganz zu Monatsbeginn (vom 28. Mai bis zum 2. Juni) geht es ganz deutlich um die Frage der eigenen Ausrichtung (Kanal 2-14, „Der Schlüsselverwahrer“) – hier können tatsächlich Weichenstellungen für den eigenen, individuellen neuen Weg vorgenommen werden. Oder besser: Sie können sich auch einfach quasi von selbst ereignen – man muss ja gar nicht immer alles aktiv tun. Das mit diesem Kanal aktivierte Sakralzentrum funktioniert nämlich am besten in der Reaktion – also nicht aktiv etwas in die Wege leiten, sondern darauf vertrauen, dass das Leben immer wieder alles bringt, was man braucht, und einfach darauf achten, wo der Bauch anspringt, wo die Stimme aus diesem Kraftzentrum ein „Mhm“ (ja) bzw. „N-n“ (nein) von sich gibt. Für 70 Prozent der Bevölkerung (alle mit definiertem Sakralzentrum in ihrem Geburtschart) ist das ohnehin immer die beste Verhaltensweise – und macht das Leben so viel leichter!

Und dann rückt der Verstand auch viel mehr an seinen eigentlichen Platz, nämlich an den des Dieners, nicht des Herrschers.

Chart vom 17. Juni 2016, 00:00 Uhr MEZS

Chart vom 17. Juni 2016, 00:00 Uhr MEZS

Kraftvoll in ähnlichem Sinne dürften auch die Tage vom 17. bis 25. Juni werden: In dieser Zeit dürfte es allen leichter fallen, auf die Rhythmen der Natur und des Lebens eingestimmt zu sein, sich fließen zu lassen (Kanal 5-15, „Rhythmus“/Im Fluss sein). Das Geheimnis liegt im „richtigen“, stimmigen Maß von geregelten und „extremen“, ungeregelten Abläufen - und das steuert sich nicht über den Verstand, sondern über das Bauchgefühl (eben im Sakralzentrum, mit seiner beschriebenen Stimme). Die geregelten Abläufe sind ohnehin auch so gut wie den ganzen Juni über ausschlaggebend, um im Lot zu bleiben (Saturn in Tor 5 bis 27. Juni). Das wäre also auch für diesen Monat der Tipp: Auf die regelmäßigen Rhythmen achten, auf einen geregelten Tages- und Wochenablauf, in den sich alles einfügen kann.

Der Monat Juni endet mit der Kraft der Fokussierung (Kanal 52-9, „Konzentration“, 28.-30. Juni). Konzentration auf das, was der Überprüfung standhält, würde ich hier sagen, denn es handelt sich um Saturn, den Planeten der Disziplin und Strenge, der hier verlangt, dass auch die Feinheiten (Tor 9) stimmen, bevor man etwas beginnt; aber dann kann es durchaus zu mehr Lebensqualität und Lebensfreude führen (Tor 58, „Das Heitere“, ist parallel aktiviert).

Fazit

Die Klärungsprozesse gehen auch im Juni weiter, wenngleich nicht für alle in gleichermaßen spürbarer Form. Gewohnte Zusammenhänge werden weiterhin in Frage gestellt, alles Mögliche wird hinterfragt. D.h., es sind gute Zeiten für geistige und sonstige Sortierungs- und Aufräumarbeiten entsprechend der eigenen Weichenstellungen. Loslassen ist das Stichwort: Beenden und Loslassen wird jetzt in allen möglichen Bereichen sozusagen kosmisch unterstützt, ob es sich auf Denkweisen bezieht, auf allzu gewohnte Situationen oder überlebte Beziehungen. Wichtig ist, auf die eigene – auch emotionale – Stabilität zu achten, und dabei hilft eine gewisse Regelmäßigkeit in alltäglichen Abläufen. Solange wir uns nicht verrückt machen lassen, besteht die Chance auf immer mehr Klarheit. Und letztendlich auf immer mehr Freiheit für neue Wege.

Anna Bahlinger
www.annabc.de

(Grafiken erstellt mit Neutrinos Through Windows, der Original-Human-Design-Software von Erik Memmert, www.newsunware.com)