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Was zeigt sich am Human-Design-Himmel?

Tendenzen im November 2015

Vorbemerkung:

Da die Human-Design-Körpergrafik für jeden beliebigen Zeitpunkt erstellt werden kann, lassen sich auch aktuelle Tendenzen daraus ablesen. In dieser Vorschau geht es also um die Frage, welche Mittel und Kräfte die Zeitqualität uns allen zur Verfügung stellt und wie diese im Alltag am besten genutzt werden können.

Generell gilt: Wie sehr die einzelnen Aussagen für jeden Einzelnen spürbar werden, hängt von der persönlichen Grundausstattung ab, die sich in der individuellen Human-Design-Grafik zeigt.

Und noch etwas:
Ich versuche zwar, diese Vorschauen so zu schreiben, dass sie möglichst auch ohne Human-Design-Kenntnisse verständlich sind. Für diejenigen, die es interessiert, gebe ich aber dennoch an, worauf sich meine Aussagen beziehen (Tore, Kanäle, Planeten etc.). Das heißt: Wen das nicht interessiert, der möge bitte über diese Angaben hinweglesen! Danke.
 

Chart vom 1. November 2015, 18:00 Uhr MESZ

Chart vom 1. November 2015, 18:00 Uhr MEZ

Noch ein Monat, der von einem großen Veränderungspotenzial geprägt ist. Bis zum 29. November noch bleibt uns die Kraft der „Einweihung“, des Anstoßes zu einer neuen Stufe im Bewusstsein und Erleben.erhalten (Kanal 51-25, „Initiation“). „Die Überschreitung von Grenzen“ könnte man das auch nennen: nicht nur staatlicher Grenzen, wie derzeit mit der Flüchtlingsthematik in Europa, sondern auch die Überschreitung von Denkgrenzen oder Vorstellungsrahmen. Schon seit Mitte Juli besteht dieses Potenzial. Ich weiß nicht, wie es euch geht, die ihr das lest, aber in meiner subjektiven Welt sieht es jetzt schon ziemlich anders aus als noch vor drei Monaten, und auch von anderen Menschen bekomme ich immer wieder Ähnliches zu hören: dass plötzlich ungeahnte, zuvor undenkbare Dinge geschehen, unverhoffte Ereignisse, oder auch neue Empfindungen sich zeigen – z.B. „verrückte“ Liebesgeschichten, Gedanken und Wunschvorstellungen, die im Rekordtempo Wirklichkeit werden, oder auch so etwas wie telepathische Wahrnehmungen. Wenn man das annehmen kann, fühlt sich das Leben offener und freier an, es scheint sich um (mindestens) eine Dimension erweitert zu haben. Sprünge in neues Territorium sind da möglich, aus einer gestärkten Selbstsicherheit heraus (G-Zentrum), gepaart mit gesteigerter Willenskraft und Mut (Herzzentrum). Es scheint einen weniger als sonst zu tangieren, was andere Leute von einem denken könnten oder was für Risiken man eingeht – jeder kann jetzt sozusagen Pionier sein auf bisher unbekanntem Gebiet. Oft sind es auch gar keine bewussten Entscheidungen, sondern „es“ passiert einfach. – Noch fast ein voller Monat also, in dem solche Möglichkeiten für uns alle offenstehen!

Nicht dass es danach langweilig zu werden droht... Die eine Hälfte dieses Kanals bleibt bestehen: Uranus, der „Revoluzzer“ unter den Planeten, bleibt im Human-Design-Chart – wie schon seit März - in Tor 51 („Schock“) und liefert damit das erhöhte Potenzial für Unerwartetes noch bis in das kommende Frühjahr. Ich würde erwarten, dass sich das weiterhin vor allem im Weltgeschehen spiegeln wird. Wer sich Veränderungen im eher persönlichen Bereich wünscht, hat diesen Monat noch einmal supergünstige Voraussetzungen, um loszuspringen. (Dies schreibe ich mit einer gewissen Vorsicht – natürlich gilt es vor einem aktiven „Losspringen“ die persönliche Dynamik und Persönlichkeitsausstattung zu berücksichtigen, die sich im individuellen Human-Design-Chart zeigt. Konkret heißt das vor allem: Auf die eigene innere Autorität bei Entscheidungen und auf die passende Strategie zum eigenen Typ achten!)

Was ist noch wichtig in diesem Monat?

Dieser November bringt mehrere interessante Phasen:

In den Tagen vom 4. bis 6. November besteht ein verstärkter Drang, sich für das einzusetzen, was einem individuell wichtig ist (Kanal 28-38, Lebenskampf/Hartnäckigkeit)– möglicherweise sind das Tage, an denen es – bei der Kombination mit der beschriebenen Fähigkeit zum Sprung ins Unbekannte – auch „heiß“ hergehen könnte, d.h. dass jeder ohne Rücksicht auf Verluste für „sein Eigenes“ kämpft und Wagnisse eingeht.

Vom 12.-17. November könnte eine Art Wettstreit an originellen Gedanken ausgetragen werden, von individuellen Einsichten, die gehört werden möchten (Kanal 43-23, „Individualität – von Genie bis Freak“). Ich stelle es mir eher so vor, dass jeder seine Weisheiten gern anbringen möchte – und dass damit kaum jemand übrig bleibt, der zuhören würde. Also sollte man sich nicht frustrieren lassen und das Ganze eher sportlich nehmen. Ideenwettbewerbe wären jetzt die Veranstaltungsform der Zeit!

Chart vom 16. November 2015, 12:00 Uhr MESZ

Chart vom 16. November 2015, 12:00 Uhr MEZ

Verstärktes Aktionspotenzial besteht gegen Monatsende, nämlich vom 23. bis 28. Nov. (Kanal 20-34, „Charisma - wo auf Wahrnehmung Taten folgen müssen“), ergänzt von weiteren Aktivierungen, die vor allem die Spontaneität begünstigen (definiertes Milzzentrum). Damit ist es jetzt besonders wichtig, auf die Intuition (und die eigene innere „Autorität“) zu hören, bevor man etwa vorschnell handelt. Aber wenn die innere Autorität ja sagt, kann's jetzt losgehen!

Allen diesen Aktivierungen ist gemein, dass sie die Individualität unterstützen (im Gegensatz zur Ausrichtung auf kollektive bzw. gemeinschaftliche Interessen). D.h. es sind vier Wochen zu erwarten, in denen jeder mit seinen eigenen Themen, Absichten und Vorstellungen zugange sein wird – und da auch einiges zuwege bringen kann. Gemeinschaft bleibt eher als Sehnsucht im Hintergrund (mit Neptun im Tor 37, „Sippe und Familie“).

Machteinsatz – aber wie?

Bei all dem Aktionspotenzial in diesem Monat gilt es – neben den jeweils eigenen Gegebenheiten – noch etwas zu berücksichtigen, nämlich den angemessenen Einsatz der eigenen Macht (Saturn, der „Richter“ unter den Planeten, aktiviert noch bis 15. Nov. Tor 34. „Macht und Gewalt“). Wie gehe ich mit meiner Macht um? Nutze ich sie überhaupt? Zu viel? Zu wenig?

Ab der zweiten Monatshälfte dann sollten wir auf die Details bei allem achten (Saturn wechselt am 15. Nov. nach Tor 9, „Des Kleinen Zähmungskraft“/Detailarbeit, und bleibt dort bis Anfang Januar). Vorab prüfen, ob auch an alles gedacht wurde... das könnte leicht im Gegensatz stehen zu dem beschriebenen Potenzial, ins Unbekannte zu springen. Ich würde es so verstehen, dass umso mehr auf die persönlichen Gegebenheiten geachtet werden sollte: Stimmt das, worauf ich mich gerade einlassen will, wirklich nach bestem Wissen und Gewissen überein mit dem, was meine innere Autoritätsinstanz mir sagt? Fühlt es sich stimmig an? (Achtung: Diese innere Autorität ist nie der Verstand – bei den meisten Menschen sitzt sie eher im Bauch!)

Auch ein gewisser Zweifel kann heilsam sein (Chiron, der „Heiler“, befindet sich vom 16. Nov. bis 9. Dez. in Tor 63, „Zweifel“), bzw. die Art, wie etwas herübergebracht wird, spielt eine Rolle (bis zum 15.11. und dann wieder nach dem 9.12. steht Chiron in Tor 22, „Anmut“). Zusammengefasst würde ich die Saturn- und Chiron-Positionen so verstehen: In der ersten Novemberhälfte sollte die eigene Macht angemessen und mit Anmut genutzt werden, in der zweiten Monatshälfte gilt es einen kritischen Blick auf die Einzelheiten zu richten bei allem, was man tut, sowie nicht alles, was man hört, für bare Münze zu nehmen.

Übrigens: Wenn es einem zu viel wird, könnte mal wieder Musik hilfreich sein, um zu sich selbst zu kommen – egal ob man selbst spielt oder „nur“ Musik hört – , denn die wichtigsten Aktivierungen in diesem Monat haben einen akustischen Aspekt.

Fazit

Wieder eine Superzeit für persönliche Wagnisse. Jeder kann, seinen individuellen Eingebungen folgend, bisherige Grenzen überschreiten – im Denken, im Bewusstsein, im Verhalten. Individualität steht jetzt stark im Vordergrund und wird von den Planeten unterstützt, also sind die Voraussetzungen da, um für sich selbst ungeahnte Sprünge machen zu können. Das hat dann wenig mit anderen Menschen zu tun, sondern geschieht aus einem selbst heraus. Oder geschieht einem auch von außen. Wenn jeder solche Sprünge machen kann, werden wir uns zwangsläufig alle weiterbewegen... Wichtig scheint mir dabei auf jeden Fall die innere Ausrichtung: Wenn sie auf das gerichtet ist, was dem eigenen Herzen und der höchsten inneren Vision entspricht (und dem positiven Bauchgefühl), ist es eine Zeit voller Möglichkeiten. Also: Vertrauen wir auf das Leben, und lassen wir die Bewegung zu!

Anna Bahlinger
www.annabc.de

(Grafiken erstellt mit Neutrinos Through Windows, der Original-Human-Design-Software von Erik Memmert, www.newsunware.com)