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Anna Bahlinger

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Was zeigt sich am Human-Design-Himmel?

Tendenzen im September 2014

Vorbemerkung:

Da die Human-Design-Körpergrafik für jeden beliebigen Zeitpunkt erstellt werden kann, lassen sich auch aktuelle Tendenzen daraus ablesen. In dieser Vorschau geht es also um die Frage, welche Mittel und Kräfte die Zeitqualität uns allen zur Verfügung stellt und wie diese im Alltag am besten genutzt werden können.

Generell gilt: Wie sehr die einzelnen Aussagen für jeden Einzelnen spürbar werden, hängt von der persönlichen Grundausstattung ab, die sich in der individuellen Human-Design-Grafik zeigt.

Und noch etwas:
Ich versuche zwar, diese Vorschauen so zu schreiben, dass sie möglichst auch ohne Human-Design-Kenntnisse verständlich sind. Für diejenigen, die es interessiert, gebe ich aber dennoch an, worauf sich meine Aussagen beziehen (Tore, Kanäle, Planeten etc.). Das heißt: Wen das nicht interessiert, der möge bitte über diese Angaben hinweglesen! Danke.
 

Chart vom 1. September 2014, 12:00 Uhr MESZ

Chart vom 1. September 2014, 12:00 Uhr MESZ

Der September 2014 sieht unter Human-Design-Gesichtspunkten nach einem „wechselhaften“ und „doppelbödigen“ Monat aus. Er beginnt so, wie der August aufgehört hatte: Mit dem Schwerpunkt auf Gemeinschaft, auf Familie und Freundschaft (Kanal 40-37, „Gemeinschaft“, von Sonne und Erde+Neptun aktiviert vom 29. Aug. bis 3. Sept. und nochmals von Venus und Neptun vom 10.-14. Sept.). Das kann auch ein regelrechter Rückzug in die Gemeinschaft sein, der (mit Jupiter im Tor 33, „Rückzug“, noch bis 16. Sept.) auch durchaus förderlich ist. Also: Es ist in diesen ersten Septembertagen gar nicht so sehr angesagt, sich „in der Welt“ zu betätigen, sondern eher das Zusammensein mit lieben, vertrauten Menschen zu genießen und sich dabei zu erholen.

Dazu kommt vom 1.-4. September die Energie, etwas zu unternehmen und Neues zu entdecken (Kanal 29-46, „Entdeckung“, durch Venus und Merkur aktiviert vom 1.-4. Sept. - einer meiner persönlichen Lieblingskanäle, denn hier ist man „zur rechten Zeit am rechten Ort“ und kann, mit mehr Glück als Verstand, Schönes erleben - einfach losgehen und entdecken, was passiert). Also: Mit der Familie oder mit Freunden bummeln gehen, zum Beispiel. Oder man kann auch, eingebettet in den Rahmen der Gemeinschaft/Familie/des Freundeskreises aus sich heraus kreativ werden (das wird von Saturn in Tor 1, „Das Schöpferische“, noch bis 12. Sept. unterstützt) – also „sein Eigenes machen“ und damit einen individuellen Beitrag zum Ganzen leisten.

Übrigens sind in dieser ersten Septemberhälfte auch Fragen der Sinnfindung aktuell (die Sonne durchläuft vom 4.-15. Sept. – wie jedes Jahr um diese Zeit - nacheinander Tor 64, „Verwirrung“ und 47, „Die Bedrängnis“) - mit Fragen wie: Wo ist der rote Faden, was ist der Sinn des Ganzen? Im eigenen Leben, für uns alle... Vielleicht eine gute Gelegenheit, das mit den vertrauten Menschen zusammen zu erörtern.

Jenseits des trauten Heims

Parallel zur kuscheligen Vertrautheit gibt es aber auch die Seite, die von unerwarteten und möglicherweise heftigen Ereignissen geprägt ist. Schon seit der letzten Augustwoche – und noch bis 22. September - befinden sich sowohl Uranus, der „Revoluzzer“ unter den Planeten, als auch der südliche Mondknoten im Tor 51 („Der Donner/Schock“). Damit besteht weiterhin das verstärkte Potenzial für Unberechenbares, Undenkbares, das wie ein Donnerschlag wirken kann. Inwieweit sich das auf der persönlichen Ebene auswirkt, hängt jeweils von der eigenen Ausstattung ab; auf der weltpolitischen Ebene – Stichwort: Ukraine, Gaza, Irak, Syrien... – gibt es ja derzeit so einiges, was einem dazu einfällt, was schon in den letzten Wochen für ein Übermaß an “Schocks“ gesorgt hat. Das sind die negativen Beispiele, mit denen wir in den Nachrichten überflutet werden – genauso gut können sich aber natürlich auch im positiven, erfreulichen Sinn plötzliche Ereignisse ergeben oder unerwartete Möglichkeiten auftun.

Chart vom 16. September 2014, 12:00 Uhr MESZ

Chart vom 16. September 2014, 12:00 Uhr MESZ

Emotion und Intuition

Die oben beschriebene Tendenz zur Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit – oder zumindest die Sehnsucht danach – bleibt noch bis zur Monatsmitte präsent (Neptun in Tor 37, „Die Sippe“, bis 14. Sept.) und dürfte auf der persönlichen Ebene einiges abfedern, was eventuell draußen in der Welt passiert.

Danach wird es wieder etwas „individueller“, man ist wieder mehr für sich allein unterwegs. Die dritte Septemberwoche könnte durch heftige Gefühle geprägt sein (wiederum je nach der eigenen Ausstattung!) - Neptun geht am 14. September ins Tor der emotionalen „Fülle“ (Tor 55), wo er bis Januar bleibt, Sonne und Erde aktivieren vom 15.-20. September gleichzeitig zwei emotionale Tore (Tor 6, „Der Streit“, und Tor 36, „Die Krise“). Das muss nicht unbedingt buchstäblich Streit bedeuten, ist aber sicherlich eine gute Zeit für emotionale Klärung, für das befreiende Loslassen von Emotionen. Gleichzeitig sorgt Kanal 34-57 („Macht“, 14.-20. Sept.) dafür, dass wir Kraft und Intuition zur Verfügung haben, um uns in jeder Situation spontan so zu verhalten, dass das individuelle Überleben gewährleistet bleibt. Die Intuition ist hier der Schlüssel: auf den Instinkt vertrauen, der uns blitzschnell irgendwie reagieren lässt – dass wir z.B. schnell und ohne nachzudenken zur Seite springen, wenn ein Auto kommt. Oder in diesem Fall: dass wir uns ggf. rechtzeitig aus der Schusslinie bringen, wenn es emotional hitzig werden sollte. Mein Appell wäre jedenfalls an uns alle, etwaige emotionale Ausbrüche von anderen eben als deren emotionalen Ausbruch zu sehen und keinesfalls als Angriff auf einen selbst. Und etwaige eigene Ausbrüche möglichst nicht gegen jemand anderen zu richten… (Das gilt nicht nur für diese Woche!)

Pioniergeist

Die vierte Septemberwoche ist wieder anders und hat ebenfalls ihre eigene Note. Hier ist vor allem das Potenzial für irgendeine Art von Sprung auffällig: vom 21. bis 26. Sept. ist der Kanal der Einweihung aktiviert (25-51, von Erde und nördl. Mondknoten, bis 22.9. mittags auch noch durch Uranus), das heißt, wir haben alle die Energie, Pionier zu spielen, ins Leere zu springen, etwas vollkommen Neues, Unbekanntes zu wagen – inklusive dem Drang, Erster zu sein. Es geht hier um das Potenzial, sich selbst und andere auf eine neue Stufe zu katapultieren. Was naturgemäß nicht unbedingt angenehm sein muss, einen aber weiterbringt – „Einweihung“ eben. Klassischerweise ist das eine Fähigkeit, die Gurus, Priester und Schamanen haben, jetzt an den genannten Tagen also wir alle. Nach der emotionalen Klärung kann also nun ein Sprung in irgendwelches Neuland passieren.

Damit dabei jetzt nicht nur Chaos entsteht – Uranus aktiviert ab 23. September die Tendenz, dass man zwar entschieden, aber dennoch möglicherweise ineffektiv handeln wird (Tor 21, „Das Durchbeißen“, 6. Linie, „Chaos“) – , sei unbedingt geraten, dass jeder auf seine eigene innere Autorität achtet, die sich im persönlichen Human Design Chart zeigt. Bei immerhin 50 % der Menschheit – nämlich bei allen mit definiertem Gefühlszentrum – heißt das: nicht überstürzt handeln, sondern erst mal alles überschlafen! Das Positive an 21.6 ist, dass man damit auch gut Chaos beseitigen kann, vor allem bei anderen (Konkursverwalter o.ä. spielen), oder Schnäppchen jagen gehen... Aufgeräumt wird sowieso spätestens am Monatsende, wenn die Sonne in Tor 18 („Die Arbeit am Verdorbenen“, 27.9.-2.10.) und die Erde gleichzeitig in Tor 17 („Meinungen“) geht und damit wieder mehr Logik ins Spiel kommt.

Fazit

Ein vielschichtiger Monat! Es kann auf der persönlichen Ebene ganz gemütlich-nett zugehen, vor allem in der ersten Monatshälfte, man spürt die Zusammengehörigkeit, man gibt und nimmt und kann sich getragen fühlen; auch die Emotionen kommen zum Zuge. Gleichzeitig besteht das Potenzial, dass sich auch diesen Monat unerwartete, unberechenbare Dinge ereignen – wie gesagt, im Positiven wie im Negativen. Heilsam ist auf jeden Fall, nicht alles blind für bare Münze zu nehmen, sondern die Dinge zu hinterfragen. Für das eigene Handeln sei aber unbedingt geraten, auf die eigene innere Autorität zu achten, und die kommt bei der Mehrzahl der Menschen aus dem Bauch, niemals aus dem Verstand. „Geschehen lassen“ kommt mir als Begriff in den Sinn, nicht vom Verstand her lenken wollen – alles ergibt sich, wenn man dem Leben und der eigenen inneren Führung vertraut.

Anna Bahlinger
www.annabc.de

(Grafiken erstellt mit Neutrinos Through Windows, der Original-Human-Design-Software von Erik Memmert, www.newsunware.com)