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Was zeigt sich am Human-Design-Himmel?

Tendenzen im Juli 2014

Vorbemerkung:

Da die Human-Design-Körpergrafik für jeden beliebigen Zeitpunkt erstellt werden kann, lassen sich auch aktuelle Tendenzen daraus ablesen. In dieser Vorschau geht es also um die Frage, welche Mittel und Kräfte die Zeitqualität uns allen zur Verfügung stellt und wie diese im Alltag am besten genutzt werden können.

Generell gilt: Wie sehr die einzelnen Aussagen für jeden Einzelnen spürbar werden, hängt von der persönlichen Grundausstattung ab, die sich in der individuellen Human-Design-Grafik zeigt.

Und noch etwas:
Ich versuche zwar, diese Vorschauen so zu schreiben, dass sie möglichst auch ohne Human-Design-Kenntnisse verständlich sind. Für diejenigen, die es interessiert, gebe ich aber dennoch an, worauf sich meine Aussagen beziehen (Tore, Kanäle, Planeten etc.). Das heißt: Wen das nicht interessiert, der möge bitte über diese Angaben hinweglesen! Danke.
 

Chart vom 1. Juli 2014, 12:00 Uhr MESZ

Chart vom 1. Juli 2014, 12:00 Uhr MESZ

Die auffälligste Veränderung gegenüber den Vormonaten ist ein Wechsel der Mondknoten. Sie bringen - seit der letzten Juniwoche und bis Ende August - die Kraft für Wachstum und Entwicklung (Tor 42, „Die Mehrung“, im Sakralzentrum) sowie den geschärften Sinn für Kontinuität und Bewahrung (Tor 32, „die Dauer“, im Milzzentrum). Es geht damit in gewisser Weise weg von dem individuellen Neu-Ordnen, für sich innovativ-neue Wege bahnen, das die letzten Monate begünstigt war, dafür steht jetzt mehr das Kollektive, Gemeinsame auf dem Programm. Wachstum und Entwicklung von allem, was man allein oder mit anderen begonnen hat, wird also jetzt kosmisch unterstützt, aber auch die Vollendung, der Abschluss von Zyklen und Prozessen, damit dann wieder neue beginnen können. Damit einher geht das Gespür dafür, was es wert ist, beibehalten zu werden, und was nicht. Eine gute Zeit zum Loslassen von Überlebtem!
Um ein alltägliches Beispiel zu nennen, das mir gerade auffällt, nämlich ganz persönlich in meiner Wohnung: Nach einer größeren Umräumungsaktion blickte ich seit Monaten auf diverse Kisten und Stapel, die darauf warteten, endlich gesichtet und aussortiert zu werden; alles schien sich dauernd gegenseitig zu blockieren. Jetzt auf einmal, ungefähr seit dem oben beschriebenen Wechsel, geschieht es wie von selbst, dass ich etwas davon in die Hand nehme und spontan „weiß“, wo es hinkommt. Plötzlich scheint alles ganz leicht zu gehen... Passt doch sehr gut zu „Zyklen abschließen“ und „Bewahrenswertes von Nicht-Bewahrenswertem unterscheiden“ - mein Dank an die Mondknoten!
Merkur kommt noch dazu: Er wird mit dem Monatswechsel wieder direktläufig, d.h. etwaige gehabte Probleme im Bereich Kommunikation und Kommunikationsgeräte sollten jetzt ihr Ende finden. Auch Saturn gibt im Lauf des Juli seine mehrmonatige Rückläufigkeit auf (am 20.7.), es dürfte dann generell wieder leichter voran gehen.
Kurzum: Was einige Zeit stagnierte, kann jetzt allmählich wieder in Gang kommen. Staus können beginnen sich aufzulösen.

Neue Erfahrungen

Schaut man sich die stärksten Kräfte im Juli an, so ergibt sich im ganzen Monat eine deutliche Betonung des Wurzelzentrums, in der zweiten Monatshälfte zusätzlich auch des Kehlzentrums (Sonne und Erde durchlaufen entsprechende Tore). Das heißt, es besteht für alle eine erhöhte Chance auf das Gefühl, gut verwurzelt und geerdet zu sein und mit etwaigem Stress und Druck umgehen zu können. Es dürfte uns also nicht viel passieren, das wir nicht zumindest aushalten können. Und gleichzeitig herrscht ein stärkerer Antrieb, etwas zu bewegen – zu kämpfen, zu provozieren, etwas Neues zu beginnen, weiterzukommen, innovativ zu sein, etwas zu erleben, Bedürfnisse zu erfüllen – alles Themen, die im Lauf dieses Monats im Wurzelzentrum aktiviert werden und die wir je nach der individuellen Ausstattung mehr oder weniger spüren werden.

Chart vom 12. Juli 2014, 12:00 Uhr MESZ

Chart vom 12. Juli 2014, 12:00 Uhr MESZ

Einige Tage, nämlich vom 7. bis 13. Juli, sind Wurzel-, Sakral- und Milzzentrum für alle aktiviert, es stehen also allen Menschen Antriebskraft, Schaffenskraft und Intuition zur Verfügung. „Reifung“ und „Umwandlung“ (Kanal 53-42 und 54-32 – die Mondknoten-Tore werden jeweils von ihrem Gegenstück ergänzt) stehen hierbei auf dem Programm, also die Kraft zum Abschluss von Altem jetzt ergänzt durch den Antrieb zum Beginn von Neuem - und parallel dazu das Gespür, wo und wie man weiterkommen kann, sowie der Ehrgeiz dazu. Sicher eine kraftvolle Woche, in der sich einiges bewegen kann. Der eine Teil dieser Aktivierungen, nämlich die Kraft zu Abschluss und Neubeginn, kommt in der letzten Juliwoche nochmal (vom 24. bis 27.7.) Inwieweit diese Antriebskräfte, der Druck aus dem Wurzelzentrum tatsächlich auch umgesetzt werden kann, ist bei jedem Einzelnen unterschiedlich. Human Design kann einem auch bewusst machen, dass wir ja nicht nur Einzelspieler sind, sondern meistens mit anderen verbunden und oft gemeinsam „unterwegs“ sind, gemeinsam handeln – in der Familie, am Arbeitsplatz, beim Sport -, sodass im Zusammensein und Zusammenwirken jeder von den Fähigkeiten der anderen mit profitiert (oder auch mal mit leidet); zusammen entsteht etwas Größeres als nur die Summe der Teile. Wie man zur Zeit beim Fußball gut beobachten kann! Also: Es kann u. U. helfen, sich zur Umsetzung von Vorhaben mit anderen Leuten zusammenzutun (mit den richtigen natürlich). Dazu passt, dass den ganzen Sommer durch die Sehnsucht nach Gemeinschaft so eine Art Hintergrundmelodie darstellt (Neptun in Tor 37, „Die Sippe“).

Die Kehl-Betonung in der zweiten Monatshälfte kann an sich schon bewirken, dass das Sich-Ausdrücken in Worten oder Taten - das Kommunizieren oder das Umsetzen von Vorhaben - leichter möglich wird, wiederum je nach der eigenen Ausstattung. Hilfreich dürfte das vor allem für diejenigen unter uns sein, die von Haus aus eine „offene“ Kehle haben und damit beim Sprechen bzw. Umsetzen manchmal auf dem Schlauch stehen.

Generell fällt auf, dass es in diesem Monat stärker als bisher einfach um Erfahrungen geht, um Erlebnisse, um Leidenschaften, die man mit anderen teilt. Lange Zeit stand ja im Vordergrund, den individuell eigenen Weg zu finden und zu bahnen, und das wirkt auch noch weiter: Pluto ist immer noch in Tor 38 („Der Gegensatz“) und bringt kämpferische Energie für das, was einem wichtig ist, und Saturn in Tor 1 („Das Schöpferische“) zeigt an, dass bei allem die ganz eigene, individuelle Kreativität beachtet werden will – die derzeit übrigens auch mal Alleinsein erfordert. Dennoch ist die generelle Tendenz mehr auf Sinneserfahrungen gerichtet, auf die Freude an den Intensitäten des Lebens (auffallend viele von den derzeit aktivierten Tore liegen im Schaltkreis Sinnfinden). Wozu es auch gehört, hinterher zu reflektieren, was man erlebt hat, und Geschichten davon zu erzählen. Diese können durchaus auch aufgeblasen oder übertrieben daherkommen (Jupiter in Tor 56, „Der Wanderer“), was aber der Freude keinen Abbruch tun dürfte.

Was noch?

Nach wie vor könnte es in verschiedenen Bereichen zu Überraschungen kommen (Uranus in Tor 51, „Das Erregende“). Hier fällt einem natürlich wieder aus aktuellem Anlass die Fußball-WM in Brasilien ein - aber auch diverse Entwicklungen im politisch-wirtschaftlich-finanziellen Bereich drängen sich auf, die immer mal wieder in den Nachrichten aufblitzen (oder herunterdonnern? Tor 51 heißt im I Ging auch „der Donner“), Stichwort Gelddrucken und Schuldenkrise – um nur ein Beispiel zu nennen.

Fazit

Passend zur Sommerzeit unterstützen die Planeten derzeit das Verlangen nach Vergnügungen und schönen Erlebnissen, ob allein oder mit anderen. Gleichzeitig können Projekte, Entwicklungen, Erfahrungen zum Abschluss gebracht und ansatzweise auch neue begonnen werden - man sollte sich nur nicht dabei verzetteln. Die Intuition und der innere Kompass sind jetzt die Wegweiser, um auf der eigenen Spur zu bleiben. Also: Nicht auf den Verstand, sondern auf das eigene Bauchgefühl hören! Dann können die passenden Dinge ins Laufen kommen. Sich an Veränderungen flexibel anzupassen und auch mal loslassen zu können, gehört dazu, damit Platz für neue Erfahrungen, neue Zyklen ist. Wie heißt es doch so schön: Nur wenn du die Hände frei hast, kannst du greifen, was Neues kommt.

Anna Bahlinger
www.annabc.de

(Grafiken erstellt mit Neutrinos Through Windows, der Original-Human-Design-Software von Erik Memmert, www.newsunware.com)