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Was zeigt sich am Human-Design-Himmel?

Tendenzen im Mai 2014

Vorbemerkung:

Da die Human-Design-Körpergrafik für jeden beliebigen Zeitpunkt erstellt werden kann, lassen sich auch aktuelle Tendenzen daraus ablesen. In dieser Vorschau geht es also um die Frage, welche Mittel und Kräfte die Zeitqualität uns allen zur Verfügung stellt und wie diese im Alltag am besten genutzt werden können.

Generell gilt: Wie sehr die einzelnen Aussagen für jeden Einzelnen spürbar werden, hängt von der persönlichen Grundausstattung ab, die sich in der individuellen Human-Design-Grafik zeigt.

Und noch etwas:
Ich versuche zwar, diese Vorschauen so zu schreiben, dass sie möglichst auch ohne Human-Design-Kenntnisse verständlich sind. Für diejenigen, die es interessiert, gebe ich aber dennoch an, worauf sich meine Aussagen beziehen (Tore, Kanäle, Planeten etc.). Das heißt: Wen das nicht interessiert, der möge bitte über diese Angaben hinweglesen! Danke.
 

Chart vom 3. Mai 2014, 00:00 Uhr MESZ

Chart vom 3. Mai 2014, 00:00 Uhr MESZ

Wie jedes Jahr gilt: Der Mai ist ein ausgesprochen „individualistischer“ Monat. D.h., es steht im Vordergrund, das zu tun und sich so zu verhalten, wie es einem selbst entspricht, egal, ob irgendjemand anderes das teilt oder nicht (Sonne und Erde aktivieren im Mai fast nur „individuelle“ Tore). Im Wonnemonat macht jeder seins! Dieses Jahr kommt noch ein Faktor hinzu, nämlich dass fast den gesamten Monat - an 24 von den 31 Tagen - die Kehle aktiviert ist, also die Fähigkeit zu Ausdruck und Umsetzung. Diese Fähigkeit steht uns also jetzt allen zur Verfügung, auch denen, die von Haus aus manchmal Schwierigkeiten damit haben. Genauer gesagt, geht es erst um die Fähigkeit zum Ausdruck in Worten (in der ersten Monatshälfte), dann zunehmend um die Fähigkeit zur Umsetzung in Taten (in der zweiten Monatshälfte).

Worte und Taten

Das könnte so aussehen, dass etwa in den ersten zwei Maiwochen alle versuchen, ihre ganz individuellen Einsichten und Wahrheiten auszudrücken und mitzuteilen, sei es im Gedankenaustausch (Kanal 23-43, Verbindung Verstand-Kehle, 2.-4. und 9.-14. Mai) oder im individuell-schöpferischen Ausdruck jedweder Art (Kanal 1-8, Verbindung Selbst/Identität und Kehle, 5.-6. Mai). Naturgemäß stößt man mit originell-individuellen Ausdrucksweisen nicht immer auf Verständnis und vielleicht noch nicht einmal auf offene Ohren – das sollte man dann nicht persönlich nehmen. Individualität geht oft mit einem gewissen Gefühl von „Anderssein“ einher. Hier könnte es hilfreich sein, erst auf die Einladung zum Mitteilen zu warten, damit auch die Bereitschaft zum Zuhören gewährleistet ist.

In der zweiten Monatshälfte wird dann einfach gehandelt. Zuerst aus der Willensstärke heraus (Kanal 21-45, „Materialismus“, 17.-20. Mai) – hier heißt es: Ich will das so und so und mache das auch, und misch du dich bloß nicht ein! Anschließend wird gehandelt aus der Vitalkraft des Sakralzentrums (Kanal 20-34, „Charisma“, 21.-26. Mai) – hier werden jegliche Impulse schnell in Taten umgesetzt, und je nachdem, was im eigenen Chart an bewussten Steuerungsmöglichkeiten vorhanden ist oder nicht, kann das auch dazu führen, dass man wie ein kopfloses Huhn in der Gegend herumrennt. Auf jeden Fall wird man immer etwas zu tun haben.

Gleichzeitig damit können auch gut alte Zyklen abgeschlossen und neue begonnen werden (Kanal 53-42, „Reifung“, 21.-25. Mai). Da hier die Venus involviert ist, gilt das auch für Beziehungen. Es würde mich nicht wundern, wenn jetzt einige abgelebte Beziehungen beendet würden. Das Gegenstück, nämlich etwas Neues zu beginnen – egal was! -, ist schon den ganzen Monat über von Jupiter begünstigt (dieser „Glücksplanet“ wechselt am 2./3. Mai in eben dieses Tor der Neuanfänge, 53). Der Spruch „Alles neu macht der Mai“ dürfte also diesmal besonders zutreffen. Die Energien für Neuanfänge, für aktives Handeln sind wie gesagt gegeben.

Chart vom 22. Mai 2014, 00:00 Uhr MESZ

Chart vom 22. Mai 2014, 00:00 Uhr MESZ

Worum geht es dabei?

Was diesen Monat ausgedrückt und umgesetzt werden will, ist wie in den Vormonaten stark geprägt von einem inneren kämpferischen Drang (Pluto in Tor 38, „der Gegensatz“) sowie vom Zwiespalt zwischen der Sehnsucht nach Gemeinschaft (Neptun in Tor 37, „die Sippe“) einerseits und dem Bedürfnis nach Selbstbestimmung andererseits (Uranus noch bis 23./24. Mai in Tor 21, „das Durchbeißen“). Der kämpferische Drang nach Durchsetzung (und damit die Möglichkeit von Auseinandersetzungen) ist also immer noch gegeben – oder positiv betrachtet: Es bleibt eine kraftvolle Zeit! Sicherlich gut geeignet zur Verwirklichung dessen, was einem selbst am Herzen liegt. Dabei sollte man sich nicht verrückt machen lassen von der Meinung anderer, und schon gar nicht davon, was „sich gehört“ oder „was schon immer so war“ - es geht wirklich darum, etwas Neues entstehen zu lassen und dabei auf die höchstpersönlich eigenen Werte und Ideale zu bauen (Mondknoten in Tor 3, „Ordnen“, und Tor 50, „Werte“). Jetzt wirklich darauf zu bauen – während es im April noch eher um den Aufbruch ging, um die ersten Spatenstiche sozusagen, wird man jetzt beginnen können, das neue Haus zu errichten. Und das werden, bildlich gesprochen, ganz ungewöhnliche „Häuser“ werden – was auch immer da bei jedem Einzelnen entstehen will. Und beim „Bauen“ selbst wird sich noch manches klären (Saturn, der für Strukturen zuständige Planet, ist noch rückläufig) oder es wird Altes noch auftauchen, das angeschaut und ggf. aufgelöst werden kann (Pluto – für „das Eingemachte“ zuständig - ist ebenfalls rückläufig, Mars – Männerthemen/aktives Vorpreschen - ebenso noch bis 19. Mai). Eine gute Zeit also auch noch für die therapeutische Aufarbeitung „alter“ Themen.

„Heilsam“ ist übrigens jetzt nicht mehr so sehr der Zweifel und das Hinterfragen, sondern die Stimmung, die Atmosphäre, in der etwas geschieht (Chiron, der „Heiler“, wechselt am 10. Mai von Tor 63, „Zweifel“, nach Tor 22, „Anmut“). Das würde ich so verstehen, dass es z.B. beim Ausdruck und Umsetzen dessen, was mir wichtig ist, darauf ankommt, in welcher Stimmung ich es sage/tue und ob es als angemessen empfunden wird oder nicht. Der Ton macht ja bekanntlich die Musik... Maßgeblich kann auch hier nur die eigene „Stimmung“ sein, der authentische Ausdruck meiner Gefühlslage (oder auch Nicht-Ausdruck, wenn die Stimmung nicht so ist).

Fazit

Was sich im Lauf der letzten Monate und Jahre als für einen selbst wichtig und wünschenswert herauskristallisiert hat, kann nun konkrete Formen annehmen. Ein kraftvoller Monat für die eigenen Vorhaben – also ist vertrauensvolles Tun angesagt unter Beachtung der individuell-eigenen Werte und Wahrheiten. Was für mich selbst „stimmt“, „stimmt“ ja letztendlich in der Regel auch für meine Umgebung. Beziehungen können sich jetzt entsprechend klären. Trauen wir uns also, das Eigene auszudrücken und tatsächlich umzusetzen, und vertrauen wir auf die Richtigkeit und Wichtigkeit der eigenen inneren Wahrheit. Und freuen wir uns an den Erneuerungsprozessen in und um uns herum...

Anna Bahlinger
www.annabc.de

(Grafiken erstellt mit Neutrinos Through Windows, der Original-Human-Design-Software von Erik Memmert, www.newsunware.com)