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Was zeigt sich am Human-Design-Himmel?

Tendenzen im April 2014

Vorbemerkung:

Da die Human-Design-Körpergrafik für jeden beliebigen Zeitpunkt erstellt werden kann, lassen sich auch aktuelle Tendenzen daraus ablesen. In dieser Vorschau geht es also um die Frage, welche Mittel und Kräfte die Zeitqualität uns allen zur Verfügung stellt und wie diese im Alltag am besten genutzt werden können.

Generell gilt: Wie sehr die einzelnen Aussagen für jeden Einzelnen spürbar werden, hängt von der persönlichen Grundausstattung ab, die sich in der individuellen Human-Design-Grafik zeigt.

Und noch etwas:
Ich versuche zwar, diese Vorschauen so zu schreiben, dass sie möglichst auch ohne Human-Design-Kenntnisse verständlich sind. Für diejenigen, die es interessiert, gebe ich aber dennoch an, worauf sich meine Aussagen beziehen (Tore, Kanäle, Planeten etc.). Das heißt: Wen das nicht interessiert, der möge bitte über diese Angaben hinweglesen! Danke.
 

Chart vom 1. April 2014, 00:00 Uhr MEZ

Die längerlaufenden Trends - die langsam laufenden Planeten - sind aus der Sicht des Human-Design-Systems im April 2014 dieselben wie in den Wochen davor. Wie schon seit über einem Jahr bleibt als Tendenz der Drang, sich für etwas individuell Lohnendes einzusetzen, notfalls auch kämpferisch – jetzt mit der speziellen Variante, dass man meint, alles allein durchfechten zu müssen, und mögliche Verbündete gar nicht wahrnimmt (Pluto in Tor 38, 5. Linie). Es könnte sich also lohnen zu schauen, ob nicht doch jemand Gleichgesinntes da ist, der mit an demselben Strang ziehen würde. Weiterhin dürfte ab und zu eine Sehnsucht nach Gemeinschaft und Zugehörigkeit spürbar sein (Neptun in Tor 37), diese steht aber etwas im Widerstreit mit dem gleichzeitigen Willen zur Selbstbestimmung und Kontrolle (Uranus in Tor 21, zu Monatsanfang noch verstärkt durch die Sonne). Das Thema „allein oder gemeinsam?“ steht also auf der Tagesordnung – und die Betonung liegt dabei auf Selbstdurchsetzung und Abgrenzung. Unterstützt wird solches Einzelkämpfertum auch dadurch, dass wir jetzt zu ganz spezifisch eigenen Erkenntnissen gelangen können, also zu eigenen Wahrheiten, die für andere nicht unbedingt auch wahr - und auch gar nicht nachvollziehbar - sein müssen (Saturn in Tor 43, „Durchbruch“).
Bei dieser Grundstimmung steht also die Frage nach der Durchsetzung des Eigenen – des eigenen Weges, der eigenen Wahrheit – deutlich im Mittelpunkt.

Neue Wege

Dabei kommt etwas völlig Neues, die neue „Ordnung“, schon zum Vorschein (aufsteigender Mondknoten in Tor 3, „die Anfangsschwierigkeit“, das Tor des Ordnens). D.h. mit dieser Aktivierung - die schon seit Februar und noch bis in den Juni besteht - müssten gute Voraussetzungen gegeben sein, dass tatsächlich neue Strukturen aufgebaut, neue Wege beschritten werden können. Mehr denn je scheint mir hier der Spruch zu gelten : „Neue Wege entstehen, indem man sie geht“, denn es kann sich nicht um bereits bestehende „Ordnungen“ und „Wege“ handeln, sondern um etwas, was es so noch nie gab (Tor 3 gehört zum Kanal der „Mutation“, es geht also um eine Art Entwicklungssprung). Es ist demnach ein gewisser Mut gefragt, Neues zu wagen – und auch hierfür sind die Voraussetzungen günstig, denn in diesem Monat ist die Willenskraft stärker betont.

Vorpreschen oder nicht

Das gilt besonders zu Monatsanfang (Sonne und Uranus im Willenszentrum), mit sozusagen dem Höhepunkt der Willenskraft in der Zeit vom 7. bis 9. April. An diesen drei Tagen ist der Kanal der Initiation (25-51) aktiviert - und zusätzlich der Kanal der Launenhaftigkeit (39-55) - , d.h. auf die eine oder andere Art und Weise können wir durch irgendeine Art von „Schock“ - mit dazugehörendem emotionalem Auf und Ab - gehen, der uns aber letztendlich auch eine Stufe weiterbringt. Mit Uranus in Tor 21 wäre z.B. etwas Unvorhergesehenes im Bereich Kontrolle/Selbstbestimmung bzw. im Bereich Finanzen denkbar - wobei ich das keineswegs beschwören will. Man kann diesen Initiationskanal auch einfach als die Fähigkeit sehen, sozusagen ins Leere zu springen - den Absprung zu wagen von dem, was nicht mehr stimmt, oder den Sprung ins kalte Wasser von etwas Neuem. Und man sollte sich in der Zeit auch nicht wundern, wenn vielleicht ein anderer einen mit etwas vor den Kopf stößt. Eine ausgeprägte Wettbewerbsenergie gehört hier auch dazu, das Gefühl, unbedingt schneller sein zu müssen als die anderen.

Chart vom 8. April 2014, 12:00 Uhr MEZ

An dieser Stelle möchte ich zwei unterschiedliche Empfehlungen geben: Für diejenigen unter uns, die von Haus aus eher zu impulsivem, ungestümem Vorgehen neigen, sei besondere Vorsicht angeraten. Wer jedoch normalerweise eher zurückhaltend ist, hat jetzt eine gute Gelegenheit, mal etwas zu wagen.
Allgemein gibt es jetzt sozusagen eine kosmische Unterstützung dafür, Vorstöße zu wagen („Glücksplanet“ Jupiter in Tor 39, „Provokation“). Wichtig ist jedoch bei allem Vorgehen, die (eigenen) Werte und Prinzipien zu beachten (absteigender Mondknoten in Tor 50 sowie Erde vom 11.-22.4. in Tor 32 bzw. 50) – also: An welchen Werten soll sich das Neue orientieren? Angesichts des Konfliktpotenzials, das naturgemäß mit der geschilderten Neigung zur Selbstdurchsetzung verbunden ist, scheint mir das besonders wichtig. D.h.: Es gilt zwar das Eigene zu wagen, aber dabei nicht zu vergessen, dass wir ja bekanntlich alle in einem Boot sitzen.

Also: Wenn die innere Ausrichtung klar ist und die Grundprinzipien stimmen, wird es einen jetzt voranbringen, einfach mal etwas in die gewünschte Richtung zu unternehmen. Da kann sich dann die Spreu vom Weizen trennen - oder jahreszeitlich passender: es zeigt sich, welches Pflänzchen lebensfähig ist, wo noch geackert werden muss und/oder wo vielleicht sogar noch etwas anderes aufsprießt.

Was noch?

Bei allem, was in diesem Monat unternommen wird, gilt die dringende Empfehlung: Auf die Intuition achten! Der Verstand gibt keine guten Ratschläge (laut Human Design sowieso nie, wenn es um Entscheidungen für einen selbst geht) - diesen Monat ist die innere Stimme viel zuverlässiger und sollte beachtet werden (die Tore im Milzzentrum werden nacheinander von der Erde aktiviert).

Und: Therapeutische Aufarbeitungen von Vater- und/oder Männerthemen müssten jetzt quasi wie von selbst gehen. Denn Mars ist grade rückläufig (noch bis Mitte Mai) und bringt „ehemalige Männer(-themen)“ zurück.

Fazit

Um so etwas wie die allgemeine Grundstimmung in diesem April zu charakterisieren, kommt mir das Wort „Aufbruchszeit“ in den Sinn. Und das durchaus doppeldeutig: Es kann aufbrechen, was noch zu bearbeiten ist, oder aufbrechen, was nicht mehr „stimmt“ - aber vor allem scheint mir jetzt die Zeit des Aufbruchs zu neuen Ufern gekommen zu sein. Pioniergeist könnte man das auch nennen, etwas Neues wagen. Mit allem Hin und Her und Vor und Zurück ... Das kann für jeden Einzelnen etwas anderes bedeuten, aber in jedem Fall wird und sollte es um das gehen, was einem wirklich selbst entspricht, was einem die Mühe wert ist. Mit aller gebührlichen Abgrenzung von anderen, aber nicht gegen sie. Bei allem empfiehlt es sich, die eigenen Werte im Blick zu behalten und auf jeden Fall auf die Intuition zu achten.

Also: Packen wir's an!

Anna Bahlinger
www.annabc.de

(Grafiken erstellt mit Neutrinos Through Windows, der Original-Human-Design-Software von Erik Memmert, www.newsunware.com)