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Was zeigt sich am Human-Design-Himmel?

Tendenzen im März 2014

Vorbemerkung:

Da die Human-Design-Körpergrafik für jeden beliebigen Zeitpunkt erstellt werden kann, lassen sich auch aktuelle Tendenzen daraus ablesen. In dieser Vorschau geht es also um die Frage, welche Mittel und Kräfte die Zeitqualität uns allen zur Verfügung stellt und wie diese im Alltag am besten genutzt werden können.

Generell gilt: Wie sehr die einzelnen Aussagen für jeden Einzelnen spürbar werden, hängt von der persönlichen Grundausstattung ab, die sich in der individuellen Human-Design-Grafik zeigt.

Und noch etwas:

Ich versuche zwar, diese Vorschauen so zu schreiben, dass sie möglichst auch ohne Human-Design-Kenntnisse verständlich sind. Für diejenigen, die es interessiert, gebe ich aber dennoch an, worauf sich meine Aussagen beziehen (Tore, Kanäle, Planeten etc.). Das heißt: Wen das nicht interessiert, der möge bitte über diese Angaben hinweglesen! Danke. 

Chart vom 2. März 2014, 12:00 Uhr MEZ

Die auffälligste Veränderung im März 2014 ist ein Wechsel von Neptun zur Monatsmitte. Damit geht zu Ende, was die Zeit seit Anfang Januar stark geprägt hat – genauer gesagt: Bis zum 14. März bleibt noch die starke Emotionalität, das Auf und Ab der Gefühle, bestehen, das schon das ganze bisherige Jahr 2014 bestimmt hat. Das emotionale Zentrum und das Wurzelzentrum waren und sind über Kanal 39-55 („Launenhaftigkeit“) für alle aktiviert, d.h. potenziell waren - und sind noch bis Mitte März – alle Menschen unter Druck und emotional „geladen“, alles konnte und musste emotional bewertet werden, löste Gefühle aller Art aus; rational-nüchterne Betrachtungsweisen waren/sind in dieser Zeit erschwert, weil alles emotional eingefärbt ist (auch bei den Menschen, die sonst sehr „cool“ und sachlich sein können). Bis Mitte März bleibt das also noch, und für die Zeit gilt wie bisher: Erst mal durchatmen! Sich Zeit lassen mit Entscheidungen, nicht aus einem spontanen Gefühl heraus wichtige Entschlüsse fassen.

Was verändert sich?

Neptun verlässt also am 14. März - für einige Monate - Tor 55, das Tor der Fülle im Gefühlszentrum. Dort befindet er sich schon seit vollen zwei Jahren - all die Zeit bestand und besteht das Potenzial für heftige Sehnsüchte und diffuses Verlangen (Neptun), das an starke Emotionen, romantische Leidenschaften, emotionale Überfülle (Tor 55) gekoppelt ist, anders gesagt: das Potenzial für starke Stimmungsschwankungen, die nicht so recht zu greifen und schon gar nicht zuzuordnen sind. Wie sehr der eine oder andere davon etwas gemerkt hat, hängt sicherlich von der eigenen Ausstattung (dem eigenen Geburtschart) ab; man kann aber wohl gefühlte Turbulenzen der vergangenen zwei Jahre damit in Verbindung bringen. Sehnsüchte und diffuses Verlangen wandern also jetzt ein Stückchen im Rad weiter - und beziehen sich in den kommenden sechs Monaten auf den Bereich der Gemeinschaft, der Freundschaft, der Sippe und Familie (Tor 37, ebenfalls im emotionalen Zentrum). Das Thema Zugehörigkeit ist hier angesprochen bzw. eben das Verlangen danach: Wo sind die Leute, die zu mir gehören und zu denen ich gehöre?

Chart vom 16. März 2014, 12:00 Uhr MEZ

Interessant finde ich dabei, dass gleichzeitig Uranus in Tor 21 steht (seit 3. Febr. und bis 23. Mai): Hierbei geht es zwar in gewisser Weise auch um den Bereich des Zusammengehörens und Zusammenwirkens auf der konkret materiellen Ebene (Stammkreis Ego), aber der Fokus liegt auf der Selbstbestimmung: Ich bin für mich zuständig und für das, was in meinem Leben passiert, da hat sich niemand einzumischen. Ich habe die Dinge im Griff. Hier kann man sowohl informationelle Selbstbestimmung zuordnen (meine Daten gehören ausschließlich mir) als auch die Verfügung über Mittel, sprich Geld und Finanzen. Uranus, der diesen Bereich jetzt aktiviert, ist ja der Planet der Umbrüche, des Neuen, Innovativen, Überraschenden – also sollte es nicht verwundern, wenn sich auch in den kommenden Monaten im Bereich Kontrolle/Selbstbestimmung bzw. Finanzen Unvorhergesehenes ereignet.

Das Zusammenspiel von Neptun im Gemeinschaftstor 37 und Uranus im Kontrolltor 21 könnte bewirken, dass es einerseits das Bedürfnis gibt, Zugehörigkeiten neu zu finden und zu regeln (wie jetzt gerade politisch in der Ukraine, oder auch im persönlicheren Bereich, etwa Firmen- oder auch Familienzugehörigkeiten) – man spürt die Sehnsucht, Teil einer Gemeinschaft zu sein, aber gleichzeitig stellt sich die Frage: Wer bestimmt hier, und habe ich genug eigene Freiräume? Wie ist sichergestellt, dass ich alles habe, was ich brauche, bzw. dass wir alles haben, was wir brauchen? Nähe und Distanz, eigene Bereiche und Zuständigkeiten sind die Themen, die einen hier beschäftigen können.

Der Druck zu handeln

Zurück zu dem eingangs beschriebenen Kanal der Launenhaftigkeit, der bis Mitte März noch zu spüren sein wird. Der emotionale Teil davon geht wie gesagt mit Neptun weg, es bleibt aber der Teil des Drucks aus dem Wurzelzentrum: „Glücksplanet“ Jupiter aktiviert noch bis Anfang Mai Tor 39, das Tor der Provokation. Das heißt: Es kann hilfreich sein, einfach mal einen Vorstoß zu machen, um zu sehen, ob sich dann etwas bewegt - und wes Geistes Kind das Gegenüber ist, ob es sich provozieren (hervorlocken) lässt oder nicht. Ab 6. März ist Jupiter auch wieder direktläufig, d.h. Erweiterungen aller Art (geschäftliche z.B.) stehen ab dann unter einem guten Stern. Außerdem ist nach wie vor Kampfgeist vorhanden (wie mehr oder weniger schon seit vergangenem Jahr, mit Pluto in Tor 38), also der Drang zu kämpfen für das, was einem wichtig ist.

Bei all diesen vorwärts gerichteten Kräften ist jedoch das Thema Werte, Einstellungen, Ideale auch im März von hoher Bedeutung (wie schon im Februar im Zusammenhang mit den Mondknoten beschrieben). Gleichzeitig werden Anfang März - für mehrere Monate! - sowohl Saturn als auch Mars rückläufig, d.h. es stellt sich die Frage, inwieweit aktives, vorwärts gerichtetes Handeln funktionieren kann, also die gewünschten Ergebnisse bringen kann, oder ob nicht zuerst die Strukturen (Saturn) und das aktive Vorgehen (Mars) nochmals geprüft werden müssen. Also wer jetzt dabei ist, neue Projekte aufzustellen, tut gut daran, die eigenen Motivationen und Werte/Ideale sowie auch die Aktionsschritte zu klären und nicht zu verzagen, falls sich noch nicht alles umsetzen lässt.

Fazit

Die gefühlte Intensität des Lebens geht bis Mitte März weiter, alle haben wie bisher genug mit sich selbst und dem eigenen Leben zu tun. Danach verlagert sich der Fokus etwas vom Individuellen zur Gemeinschaft und zu der Frage: Wer gehört, wer passt zu mir?
Der allgemeine Schwerpunkt liegt den ganzen Monat noch sehr auf dem Drang zu handeln - der einen auch schon mal unruhig machen kann -, aber die Dinge wollen offenbar gut überprüft sein. Blinder Aktionismus oder ein Vorgehen mit der Brechstange dürfte nicht von Erfolg gekrönt sein. Vielleicht liegt hier der Schlüssel in der Mühelosigkeit!? Was mühelos geht, wird umgesetzt, wo es Blockaden gibt: besser nochmal schauen und prüfen. Nichts erzwingen! Alles geschieht zu seiner Zeit.

Anna Bahlinger
www.annabc.de

(Grafiken erstellt mit Neutrinos Through Windows, der Original-Human-Design-Software von Erik Memmert, www.newsunware.com)