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Was zeigt sich am Human-Design-Himmel?

Tendenzen im Januar 2014

Vorbemerkung:
Das Human Design System, 1987 entstanden, ist ein präzises Werkzeug der Selbsterkenntnis. Es verbindet altbewährte Weisheitslehren - Astrologie, I Ging, Chakrenlehre, Kabbala - und moderne Wissenschaften wie Genetik, Biochemie und Astrophysik in der Human-Design-Körpergrafik. Da diese für jeden beliebigen Zeitpunkt erstellt werden kann, lassen sich auch aktuelle Tendenzen daraus ablesen. Hier geht es also um die Frage, welche Mittel und Kräfte die Zeitqualität uns allen zur Verfügung stellt und wie diese im Alltag am besten genutzt werden können. Generell gilt: Wie sehr die einzelnen Aussagen für jeden Einzelnen spürbar werden, hängt von der persönlichen Grundausstattung ab, die sich in der individuellen Human-Design-Grafik zeigt.
 

Schon Der Januar und damit das Jahr 2014 beginnt mit sehr viel Energie: Nicht nur ist weiterhin die Antriebskraft und der Druck präsent, den wir schon seit Anfang November hatten, sondern es kommt genau ab Silvester noch die Kraft der Emotionen hinzu und bringt uns in andauernde emotionale Höhen und Tiefen – und beides hält den ganzen Monat Januar hindurch an.

Damit nicht genug: Ein genauerer Blick auf diese Aktivierungen zeigt, dass sich exakt um den Jahreswechsel – vom 31. Dez.13 bis 5. Jan.14 – Sonne und Pluto an ein- und derselben Stelle befinden, bis 2. Jan. dazu noch begleitet von Merkur, nämlich an einer Stelle, die im Human Design System für „Kampf“ steht (Tor 38 im Wurzelzentrum). Das heißt, der Einsatz für das, was einem persönlich wichtig ist, steht im Fokus. Es kann uns in diesen Tagen tief bewegen, was wirklich im eigenen Leben „zählt“, wofür sich das Leben lohnt, Alt-Eingemachtes kann zutage treten (Pluto), will ans Licht (Sonne) und ausgesprochen werden (Merkur). Statt oberflächlich-fröhlicher Silvesterfeiern und Neujahrsspaziergänge könnten also diesmal tiefschürfende Gespräche und Auseinandersetzungen anstehen und dem neuen Jahr einen zutiefst klärenden Auftakt bescheren.

Chart vom Jahresbeginn 1. Januar 2014, 0 Uhr MEZ

Die geballte Ladung dieser Kraft steht wie gesagt gleich zu Jahresanfang auf dem kosmischen Programm, doch sie bleibt den ganzen Monat über prinzipiell erhalten. Es handelt sich in der Sprache des Human Design Systems um Kanal 28-38, den „Kanal des Lebenskampfes und der Hartnäckigkeit“, der seit Anfang November 2013 und noch bis 31. Januar 2014 kontinuierlich für alle aktiviert ist. Wir kennen ihn schon aus dem vergangenen Jahr 2013, wo er insgesamt fünf Monate prägte. „Lebenskampf und Hartnäckigkeit“ heißt nicht mehr und nicht weniger, als dass für alle Menschen ein starker Druck und Antrieb besteht, sich zu engagieren für etwas, was man vom eigenen Gespür, der eigenen Intuition her als wesentlich und lohnend empfindet. Und zwar ganz persönlich, individuell – es muss keine Sache sein, die für irgendjemanden sonst wichtig ist; es geht um die Individualität. Innovativ Neues kann so seinen Weg finden, kann durchgesetzt werden (oder sich auf den Weg zur Durchsetzung begeben). Dabei wird in Kauf genommen, dass andere einen mit seinem Anliegen womöglich nicht verstehen – man kann gar nicht anders, als sich dafür einzusetzen. „Hier stehe ich, ich kann nicht anders“ könnte das Motto lauten.
Anders gesagt: Es dürfte kaum noch möglich sein, etwas zu tun oder sich für etwas zu engagieren, was nicht auch persönlich als sinnvoll und wesentlich empfunden wird. Einfach irgendwas ausführen, nur weil es schon immer so war und „man das halt so macht“, passt nicht zu dieser Energie.

Dazu kommt die erwähnte emotionale Seite, die uns ab Jahresbeginn wieder auf Trab halten wird, und zwar bis in den März hinein. Kanal 39-55, „Launen freisetzen“ heißt sie im Human Design System. Es geht um plötzlich wechselnde Gefühlslagen, um Stimmungsschwankungen von einer Sekunde auf die nächste - „himmelhoch jauchzend – zu Tode betrübt“. Manche von uns kennen das als Dauerzustand, weil es zu ihrer Grundausstattung gehört, aber jetzt trifft es alle! Zum einen bedeutet das, dass jetzt jeder alles emotional bewertet und verarbeitet, auch die immerhin 50 Prozent der Menschen, die „normalerweise“ auch ganz sachlich-neutral-cool sein können. Auf einmal sind da diese Stimmungen und Stimmungsschwankungen, mit denen man morgens schon aufwacht und die alles prägen, was man wahrnimmt oder was auf einen zukommt. Alles freut einen oder ärgert einen oder macht einen traurig, je nachdem. Die neutrale vernünftige Nüchternheit ist weg. Und Entscheidungen können schwieriger werden, langwieriger. Solange dieser Transit anhält, also bis Mitte März, gilt für uns alle: Entscheidungen nicht übers Knie brechen, sondern erst mal überschlafen!

Die beiden beschriebenen Kanäle zusammen bewirken, dass wir uns als Individuen, als Einzelkämpfer empfinden, starke Emotionen in uns tragen und auch bei anderen heftige Gefühle auslösen können. Mit dem „Glücksplaneten“ Jupiter im Tor der Provokation (Tor 39, ab 9. Jan.) bringt es aber einen selbst und vielleicht auch andere weiter, wenn man riskiert, dass man bei anderen aneckt.
Es kann jetzt nicht nur zu hitzigen Wortgefechten, sondern auch mal zu Melancholie und Trübsinn kommen – also sollte man sich darüber nicht wundern! Das Gute an diesen Aktivierungen ist, dass sie uns eine relativ gute Standfestigkeit vermitteln (beide Kanäle gehen vom Wurzelzentrum aus und aktivieren dieses auch bei den Menschen, die „normalerweise“ einen weniger sicheren Stand haben). Außerdem ist das „Wohlfühlzentrum“ Milz aktiviert, d.h., das Wohlbefinden, das Sich-mit-sich-selbst-Wohlfühlen ist ebenfalls gestärkt und man ist ggf. weniger als sonst auf Bestätigung von außen angewiesen. Das ermöglicht einem natürlich dann auch, mehr zu wagen (Tor 28, das zu dieser Aktivierung gehört, ist das Tor des Abenteurers).
Das aktivierte emotionale Zentrum bringt für diejenigen, bei denen es in der eigenen Grundausstattung offen (im persönlichen Human-Design-Chart weiß) ist, relative emotionale Stabilität. Diese immerhin 50 % der Menschheit kennen sonst - wie erwähnt – durchaus völlig sachlich-coole Zustände, werden aber auch häufig – vor allem, wenn andere dabei sind – sozusagen aus heiterem Himmel und völlig „ohne Grund“ durch Emotionen wie Wut oder Trauer förmlich „überschwemmt“ - was nicht nur als irritierend, sondern auch als verletzend empfunden werden kann. Auch diese emotional offenen Menschen erleben jetzt den gleichmäßigeren, wellenförmigen Fluss von Emotionen, welche sich überlagern oder ablösen - so wie es für die anderen 50 % der Menschen „normal“ ist. Eine kleine Kostprobe, wie sich das Leben für andere Menschen dauernd anfühlt.

Ich bin gespannt, wie sich die Stärkung der Individualität im Monat Januar tatsächlich auswirken wird. Sicherlich ist es eine Unterstützung für den eigenen Weg, eine erneute Ermunterung, das Eigene zu wagen. Die Erfahrung aus dem letzten Jahr – als wir im Sommer schon mal diese beiden Kanäle gleichzeitig aktiviert hatten - scheint mir aber auch zu lehren, dass vor lauter „eigenem Weg“ jeder nur noch mit sich selbst und dem eigenen Kram beschäftigt sein könnte und gar keine Kapazitäten mehr hat für das, was die anderen Neues zu bieten haben... Aber es wird ja auch wieder andere Zeiten geben.

Ein Hinweis noch: Beide Kanäle sind auch „akustisch“, d.h. es kann in schwierigen Stimmungen durchaus helfen, Musik zu hören oder Musik zu machen, zu singen, ein Instrument zu spielen... Oder überhaupt irgendwie kreativ zu sein - und wenn es nur für einen selbst ist.

Was noch?

Interessant ist diesen Monat auch die rückläufige Venus, die sich gegen Monatsende (ab 23. Jan.) auch noch mit Pluto in Tor 38 trifft. Alte Beziehungen können wieder auftauchen und an Altes, ans Eingemachte rühren. Oder die aktuellen Beziehungen können einer Prüfung unterzogen werden, ob sie denn für die neuen Zeiten noch taugen.

Fazit

Die hochenergetische Entwicklung der Vormonate setzt sich fort und spitzt sich am Jahreswechsel zu. Der Januar verspricht ein kraftvoller Monat zu werden mit guten Grundlagen, um für sich selbst weiter zu kommen auf dem Weg, der jetzt individuell passt. Vieles Alte wird nicht mehr haltbar sein, Innovativ-Neues wird kosmisch unterstützt. Wo noch Altes, Überholtes da ist, ist Aufräumen angesagt und Ausmisten, damit das Neue Platz greifen kann. Das dürfte in allen Bereichen gelten, ob es die Wohnung ist oder die Arbeit oder die Beziehungen... Eine gute Zeit für diejenigen, die bereit sind, mit der Zeit zu gehen und ihrer eigenen Wahrheit zu folgen. Seien wir authentisch!

Anna Bahlinger
www.annabc.de

(Grafiken erstellt mit Neutrinos Through Windows, der Original-Human-Design-Software von Erik Memmert, www.newsunware.com)