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Was zeigt sich am Human-Design-Himmel?

Die Tendenzen für Juni 2011

Vorbemerkung zum Human Design System:
Das Human Design System, 1987 entstanden, ist ein Werkzeug der Selbsterkenntnis für die Neue Zeit. Die Informationen, die sich in den astrologischen Positionen am Himmel zeigen, werden hier mit Elementen aus I Ging, Chakrenlehre und Kabbala verbunden und in ein schematisches Abbild des menschlichen Körpers übertragen.
In dieser Monatsvorschau geht es um die Frage, welche Mittel und Kräfte die Zeitqualität uns allen zur Verfügung stellt und wie diese im Alltag am besten genutzt werden können. Generell gilt: Wie sehr die einzelnen Aussagen für jeden Einzelnen spürbar werden, hängt von der persönlichen Grundausstattung ab, die sich in der individuellen Human-Design-Grafik zeigt.

Chart vom 01.06.2011, 00:00 Uhr MEZ

Der Monat Juni - wie auch der Juli - sieht aus der Perspektive des Human Design Systems eher unspektakulär aus, verglichen mit den aufregenden Monaten davor. Eine Gelegenheit also, erlebte Veränderungen und Umbrüche sacken zu lassen und zu verarbeiten.

Was hilft uns dabei? Wo liegt die planetare Unterstützung?
Diesen Monat steht die Kommunikation im Vordergrund. Schaut man sich die Human-Design-Körpergrafik an, ist jetzt eindeutig das Kehlzentrum betont: das Sprechen, der verbale Austausch - noch stärker, als es ohnehin immer im Monat Juni der Fall ist (in dem die Sonne nacheinander mehrere Kehl-Tore durchläuft). Denn jetzt sind mehrere Tore im Umfeld der Kehle zusätzlich aktiviert, also mehrere Faktoren, die ausgedrückt werden möchten: Ideen, die aus dem Erlebten kommen (Tor 11), Meinungen (Tor 17), intuitive Lösungen (Tor 48). Die Kehle steht generell für "Nach-außen-Bringen", Umsetzen, "In-die-Welt-Setzen", in Worten oder in Taten. Inwieweit es für den Einzelnen diesmal auch zielgerichtete Taten sind, hängt von den jeweiligen Aktivierungen im persönlichen Chart ab - für die meisten Menschen (besonders spürbar für diejenigen, denen das Sprechen von Haus aus nicht immer leicht fällt) dürfte aber jetzt immerhin das Sprechen, der verbale Austausch mühelos möglich sein.

Dieser Ausdruck kann jetzt durchaus auch künstlerisch sein: Auffallend ist, dass in diesem Monat mehrmals Kanal 16-48 aktiviert ist, der Kanal der Wellenlänge und des Talents (28. Mai-2. Juni, 6.-8. Juni, 14.-18. Juni sowie 30. Juni-7. Juli). Hier verbindet sich die Intuition, der Fundus aus dem "Brunnen" (Tor 48) mit der geschickten Umsetzung (Kehle), der Fingerfertigkeit und Begeisterung (Tor 16) - der klassische Weg des Künstlers, der durch Übung zum Meister werden kann. Egal, ob man ein Instrument spielt, singt, tanzt, schauspielert oder malt - jegliche Art der künstlerischen Darbietung wird hier unterstützt. Texte schreiben gehört natürlich auch dazu... Auf jeden Fall sind sowohl die Kehle als auch das Milzzentrum an diesen Tagen für alle Menschen aktiviert, d.h. die Fähigkeit des Ausdrucks ist gegeben und der eigene Mechanismus für das körperliche Wohlbefinden ist aktiviert, was gleichzeitig auch eine zuverlässige Intuition und innere Stimme mit sich bringt. Da es Saturn mit seiner Strenge ist, der die Intuition (Tor 48) aktiviert, sollte man auch unbedingt auf diese innere Stimme, diese Ahnungen hören; besonders für den Bereich der körperlichen Gesundheit ist das jetzt entscheidend. (Interessant scheint mir in diesem Zusammenhang, dass gerade jetzt eine als gefährlich geltende Krankheit, EHEC, neu auftritt und plötzlich zum Beispiel frisches Gemüse als bedenklich gilt - ein Gradmesser für unseren Umgang mit dem Gefühl für das, was für uns gesund ist.)

Was bewegt uns bei all dem?
Aus dem Untergrund besteht der kollektive Wunsch nach einem besseren Leben, der Drang nach Lebensfreude (Pluto in Tor 58 - die begonnenen Revolutionen an so vielen Stellen auf der Welt werden also voraussichtlich weitergehen).
Stimmungsmäßig gibt es große Schwankungen, die ganz abrupt sein können - diffuse Sehnsüchte, nicht greifbare Emotionen (Neptun in Tor 55); nach wie vor ist es heilsam, sich über diese Emotionen Klarheit zu verschaffen bzw. sie zumindest zu akzeptieren (Chiron an derselben Position: Tor 55). Vielleicht ist es auch die Spiritualität, die hier heilsam ist, oder eben - wie beschrieben - die künstlerische Auseinandersetzung mit der Fülle der Gefühle.

Neu ist jetzt eine stärkere Betonung des Mentalen, des Verstandes (Uranus hat am 30. Mai nach Tor 17, ins Tor der Meinungen, gewechselt) - das Plötzliche, Überraschende (Uranus) ist also jetzt weniger im Bereich der persönlichen Identität und des eigenen Weges zu erwarten - in dem sich in den letzten Monaten einiges bewegt haben dürfte -, sondern jetzt in der mentalen Verarbeitung, im Erkennen von Mustern und Strukturen, aus denen sich Folgerungen für die Zukunft ableiten lassen, Konzepte und Pläne entwickeln lassen. Zugleich findet (mit dem nördlichen Mondknoten in Tor 11) eine eher bildhafte mentale Verarbeitung der gemachten Erfahrungen statt, die später in zahlreichen Geschichten ihren Ausdruck finden dürfte: die Geschichten, die wir irgendwann unseren Enkeln erzählen können...

Was bringt uns jetzt weiter? In der ersten Monatshälfte das Neuordnen (Jupiter in Tor 3, bis 14. Juni), d.h. aus dem (möglichen) Chaos etwas ganz Neues entstehen lassen, eine neue Ordnung schaffen. Danach "die Ernährung" (Jupiter in Tor 27), das Versorgen - sich selbst versorgen und andere (wobei es konkret um Nahrung, Bekochen und Pflege gehen kann, aber auch um übertragene Aspekte der Zuwendung wie Mitgefühl) - also: die Kraft der fürsorglichen Wärme. Oder allgemeiner: die Zu-Wendung - wem oder was wende ich mich zu, bei mir selbst und bei anderen? Was unterstütze ich, was nähre und pflege ich?

Chart vom 19.06.2011, 00:00 Uhr MEZ

Fazit:

Erste Ansätze zu einer neuen Ordnung und Struktur können jetzt entstehen, auch wenn es vielleicht erst mal in Gedanken und Ideen ist, die wir mit anderen austauschen. Überhaupt steht der Austausch mit anderen, die Kommunikation im Vordergrund - das Verarbeiten des Erlebten, das Entwickeln von Ideen, Meinungen, Geschichten. Bei irgendwelchen Entscheidungen sollte jedoch eher die eigene Intuition, die innere Stimme, das Bauchgefühl maßgeblich sein als etwa der Verstand. Künstlerischer Ausdruck jeglicher Art und, besonders in der zweiten Monatshälfte, die Versorgung anderer Menschen, das Für-einander-da-Sein, sorgt für Lebensfreude und hilft möglicherweise auch, etwaige Stimmungsschwankungen auszugleichen.
Kurzum: Ein guter Monat, um die Umbrüche der letzten Zeit zu verarbeiten und das Miteinander zu genießen.

Anna Bahlinger

(Grafiken erstellt mit Neutrinos Through Windows, der Original-Human-Design-Software von Erik Memmert, www.newsunware.com)